Bankazubis unterstützen Diakoniestation Niefern

Ein Bericht der VR Bank im Enzkreis-Azubis über ihr soziales Praktikum

09.11.2015

Es war mal ein etwas anderer Start in eine Ausbildung als man normalerweise vermuten mag.

Nach unseren ersten zwei Arbeitstagen in der VR Bank im Enzkreis, die im Grunde nur aus organisatorischen Dingen bestanden, haben sich unsere Ausbildungsleiterin Frau Katja Hub und die Vorstände Herr Klemens Schork und Herr Armin Kühn etwas ganz besonderes für uns überlegt.

Unsere erste Arbeitswoche sollte mit einem Praktikum bei der Diakoniestation in Niefern beginnen.
Ziel des Praktikums war es, nicht nur soziale Kompetenzen für den täglichen allgemeinen Kundenkontakt im Service zu erwerben, sondern auch den Umgang mit unseren älteren Kunden, die spezielle Aufmerksamkeit benötigen, zu erlangen.

Am ersten Tag wurden wir herzlich von den Pflegerinnen und Pflegern empfangen und kurz den Gästen, wie man die älteren Menschen dort nennt, im Namen der VR Bank im Enzkreis als Praktikanten vorgestellt. Diese freuten sich sehr mal andere junge, dynamische Gesichter zu sehen. Anschließend wurde uns der Arbeitsplatz für die Praktikumswoche genauer vorgestellt und unsere Aufgaben beschrieben.

Die Tage begannen immer mit dem Decken des Tisches für das gemeinsame Frühstück, an dem wir uns natürlich beteiligen durften. Anschließend durfte immer eine/r von uns die Tageszeitung vorlesen und dann wurde das Kreuzworträtsel zusammen mit den Gästen gelöst. Daraufhin startete das Vormittagsprogramm, welches zum Beispiel aus einem Ballspiel, Gehirntraining bei dem man sich wie in „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“ Dinge merken musste und einem kleinen Gottesdienst, der Andacht, die jeden Tag statt fand. Anschließend war es Zeit fürs Mittagessen, auf das wir uns alle natürlich auch schon freuten. Ein Mal in der Woche wurde sogar selbst mit den Gästen zusammen gekocht.

Mit vollem Magen schlich sich so langsam die Müdigkeit bei den Gästen ein und es war Zeit für den Mittagsschlaf. Für uns bedeutete dies Pause.

Gerade das Mittagessen verdaut, war es schon Zeit für Kaffee und Kuchen, der übrigens immer selbst gebacken wurde. Nach dem Essen startete das Nachmittagsprogramm, bei dem wir meistens Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ zusammen mit den Gästen gespielt haben. Zum Abschied wurden noch ein paar Lieder gesungen und dann war der Tag auch leider schon vorbei.

Nach der Woche haben sich die Pflegerinnen und Pfleger herzlich bei uns bedankt.

Das Ziel der Ausbildungsleiterin und des Vorstandes wurde in vollem Maße erfüllt und wir haben eine Lebenserfahrung mehr auf unserem Konto.

Abschließend können wir sagen, dass es für uns eine schöne Zeit war, die wir so schnell nicht vergessen werden. Vielen Dank an das Diakonieteam Niefern.

Die neuen Auszubildenden der VR Bank im Enzkreis (hinten rechts: Janet Hofmann und Lukas Kammler; Stefanie Bub nicht im Bild) mit dem Team und den Gästen der Diakoniestation Niefern