Eine ganz andere Arbeitswoche

Ein Bericht der VR Bank-Azubis über ihr soziales Praktikum in der Diakoniestation

14.01.2015

Die neuen Auszubildenden der VR Bank im Enzkreis (hinten in der Mittte: Nina Krust, Evindar Simsek und Nathalie Kessler) mit dem Team und den Gästen der Diakoniestation Niefern

Völlig aufgeregt und voller Erwartungen starteten wir unseren ersten Arbeitstag bei der VR Bank im Enzkreis im August 2014. In unserer ersten Arbeitswoche standen, neben der Einführung und dem Kennenlernen, vier Arbeitstage in der Tagespflege der Diakoniestation im Mittelpunkt und nicht das Bankgeschäft.

Das Ziel, welches es zu erreichen galt, war nicht nur das Üben des freundlichen Umgangs mit unseren Kunden bei der Bank, sondern auch ein besseres Verständnis vor allem für ältere Kunden und somit auch das Erlangen sozialer Kompetenzen.

Herzlich wurden wir von den Pflegerinnen empfangen, die gerade dabei waren, das Frühstück den Gästen zu servieren. Diese ließen es sich schmecken. Wir wurden kurz als Praktikanten der VR Bank im Enzkreis vorgestellt. Natürlich freuten sich die Gäste sehr über die neuen Gesichter. Dann wurden uns unsere täglichen Aufgaben gezeigt.

So sieht ein gemeinsamer Tag aus: Die Tage in der Diakonie begannen mit einem vielfältigen gemeinsamen Frühstück im Essensraum. Gefolgt vom Zeitunglesen und Kreuzworträtseln, welches meist erfolgreich gelöst werden konnte. Nun startete das Vormittagsprogramm mit der Morgen-Gymnastik und einem kleinen Gottesdienst, an welchem wir teilnehmen durften. Dabei standen vor allem auch der Spaß und die Freude am Beisammensein im Vordergrund. Gleich darauf gab es schon Mittagessen. Ein Teil davon wurde bestellt, während der andere Teil von den Pflegerinnen und uns vorbereitet wurde. Nach dem leckeren Mittagessen war es nun Zeit für ein Mittagsschläfchen, wobei wir jedem gerne halfen, einen gemütlichen Platz zu finden. Ausgeruht und frisch gestärkt ging es wieder in den Aufenthaltsraum, um bei einem Tässchen Kaffee oder Tee gemeinsam ein frisch gebackenes Stück Kuchen zu genießen. Dann begann auch schon das Nachmittagsprogramm, welches hauptsächlich darin bestand Gesellschaftsspiele zu spielen oder gemeinsam mit musikalischer Begleitung am Klavier altbekannte Lieder zu singen.

Obwohl wir nur eine kleine Unterstützung darstellten, waren die Pflegerinnen dennoch sehr dankbar und froh über unsere Anwesenheit. Für uns war es ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Projekt. Der intensive Kontakt und das Zusammensein mit den älteren Menschen haben uns gelehrt, dass man verständnisvoller und geduldiger sein muss. Das zufriedene Lächeln, welches sich dann aber auf die Gesichter zaubert, ist eine schöne Belohnung. Jetzt kann in unserer Ausbildung in Sachen Kunden doch gar nichts mehr schief gehen.

Ein ganz liebes Dankeschön an die gesamte Diakoniestation Niefern.