Junge Autofahrer sicher unterwegs durch Training

Acht ereignisreiche Stunden erlebten Bankkunden von 18 bis 25 Jahren auf der ADAC-Verkehrsübungsanlage am Solitudering. Zwei Gruppen junger Fahrer lernten Mitte Juli beim dritten PKW-Fahrsicherheitstraining der VR Bank im Enzkreis die Grenzen ihrer eigenen Fähigkeiten und die ihres Fahrzeuges kennen.

28.07.2017

Garantierter Nervenkitzel: die Gleit- und Schleuderfläche
Neigung in der Kreisbahn auch für den Beifahrer ein Erlebnis

Im Sommer 2015 entschloss sich die VR Bank im Enzkreis erstmals ein Training für junge Fahrer anzubieten, im März 2016 folgte ein Wintertraining. Spaß und ein neues Gefühl der Fahrsicherheit versprach Organisatorin Silke Alber von der VR Bank auch in diesem Jahr, als sie die neuen Teilnehmer zum dritten Training begrüßte. Für das abwechslungsreiche Programm sorgten Reinhard Zbick und Frank Eibl vom ADAC Württemberg, die die beiden Gruppen betreuten. Die Trainer simulierten verschiedene Gefahrensituationen mit den Teilnehmern, um künftig für den Ernstfall auf der Straße gewappnet zu sein. Parallel durchliefen die Fahrer mehrere Stationen - vom Slalomparcours mit Tipps für optimale Lenktechnik und Blickführung bis zur Vollbremsung bei unterschiedlichem Tempo, verschiedenen Untergründen und Witterungsverhältnissen. Auf der Kreisbahn lernten die jungen Kunden richtiges Kurven fahren, bekamen ein besseres Gefühl für die Fliehkraft. Dabei verhielt sich jedes Fahrzeug ein wenig anders, was die Teilnehmer auch als Beifahrer austesten konnten.

Hase-und-Igel für den richtigen Sicherheitsabstand

Beim Hase-und-Igel-Rennen zweier Fahrzeuge auf parallelen Strecken zeigte sich deutlich die dadurch entstehende Gefahr. Den jungen Menschen wurde spätestens an diesem Trainingssamstag bewusst, wie ausschlaggebend der Sicherheitsabstand zur Vermeidung tragischer Unfälle ist. Aber auch die Wichtigkeit von scheinbaren Kleinigkeiten, wie die richtige Sitzposition, die optimale Handhaltung am Lenkrad in der Viertel-vor-drei-Stellung und der Reifendruck wurden von den Trainern in Theorie und Praxis vermittelt.

Mit zahlreichen Übungen probten die Fahrer Hindernissen auszuweichen. Dabei wurden verschiedene Straßenverhältnisse, wie Schneematsch und nasse Fahrbahn, mittels der Gleit- und Schleuderfläche simuliert. Auch für Testmöglichkeiten wechselnder Reifenhaftung bei sich ändernden Untergründen wurde gesorgt, wie dies zum Beispiel im Alltag an Stellen mit nassem Laub oder bei Blitzeis der Fall ist.

„Dieses Training bietet jungen Autofahrern eine gewisse Routine, um in gefährlichen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und das richtige Manöver einleiten zu können,“ so Silke Alber von der VR Bank im Enzkreis. „Wenn durch ein solches Training Unfälle verhindert werden können, dann hat sich dieser Samstag gelohnt.“ Spaß hat es jedenfalls allen Beteiligten gemacht. Weiterhin gute Fahrt!