Mit der VR Bank nach Tirol

Der Achensee war das Ziel der diesjährigen Busreise der VR Bank im Enzkreis. 34 Teilnehmer aus dem Geschäftsgebiet der Bank fuhren mit an den See am Fuße des Karwendels. Gleich am Anreisetag konnten diese den See auf einer kurzen Schifffahrt kennen lernen.

06.10.2014

Die Reisegruppe der VR Bank im Enzkreis vor dem Eingang der Kristallwelten in Wattens/Tirol

Am nächsten Tag ging es zunächst ins Zillertal, zur ersten Besichtigung: der Zillertaler Heumilch Sennerei. Ein interessanter Film erklärte alles von der speziellen Fütterung der Kühe bis zur Produktion von Käse und Butter. Über Glasfenster konnte die Herstellung beobachtet werden. Im Sennereigeschäft luden anschließend Käsespezialitäten zum Probieren ein. Danach war Zeit zum Bummeln oder Mittagessen in Mayrhofen. Der zweite Höhepunkt dieses Tages war der Besuch im Schwazer Silberbergwerk. Mit einer Grubenbahn fuhr die Gruppe zunächst 800 Meter quer in den Stollen ein. Treppauf, treppab erkundete man die verschiedenen Arbeiten der Minenarbeiter. Die „Mutter der Bergwerke“ war im Mittelalter das größte Silberbergwerk. Rund 85 % des weltweit produzierten Silbers kam aus Schwaz. Hier entstand auch der erste „Taler“ der Welt.

Eine nostalgische Fahrt mit der Dampfzahnradbahn stand am nächsten Tag auf dem Programm. Von Seespitz nach Jenbach donnerte die Bahn dampfend ins Tal. Dort erwartete die Gruppe eine Führung im Wasserkraftwerk Jenbach. Turbinen erzeugen hier umweltschonend elektrische Energie seit 1927. Als Naturwasserspeicher fungiert der Achensee. Als nächstes erwartete die Gruppe der 'Tratzberg-Express'. Hiermit wurden 100 Meter Höhenunterschied überwunden zum 500 Jahre alten Schloss Tratzberg. Nach einem Wein-/Sektempfang im Innenhof begann die Führung. Das heute noch privat bewohnte Schloss diente als Jagdschloss Kaiser Maximilian I. ebenso wie den Fuggern. Von den Arkaden hatte man einen eindrucksvollen Blick in den Innenhof auf die bemalten Wände des Schlosses. Gezeigt wurden original möblierte Stuben, der Jagdsaal, die Kapelle, Rüstkammer mit kunstvoll gestalteten Marmor- und Holzarbeiten.

Mit einer Stadtführerin wurde tags darauf Innsbruck erkundet. Höhepunkte, wie die Hofburg, der Dom, das Goldene Dachl fehlten natürlich nicht und wurden ausführlich erklärt. Nach reichlich Zeit zum Flanieren, Essen, Einkaufen hielt der Bus auf der Rückfahrt bei den Kristallwelten Swarovski. André Heller, der die Wunderkammern entwarf, hatte die Vision, Kristall mit Kunst zu verbinden. 14 Wunderkammern geben der Illusionen und Fantasie Raum zum Staunen. Am Abend war ein 'Tiroler Abend' in einer Hütte auf dem Hotelgelände organisiert. Bei Tiroler Spezialitäten und zünftiger Musik klang die Bankreise mit Gesang, Schunkeln und Tanzen aus.

Beim Museumsfriedhof in Kramsau stoppte der Bus ein letztes Mal auf der Heimfahrt. Beim Spaziergang durch den 'Lustigen Friedhof', eine Sammlung alpenländischer Grabkultur, las man allerlei skurrile und kuriose Grabsprüche.

Fünf Tage bei viel Sonnenschein vergingen durch Kurzweiliges und Interessantes viel zu schnell. Aber die nächsten Bankreisen werden bereits geplant. So unternimmt die Bank am 6. Dezember eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt, dieses Mal nach Mannheim mit Beiprogramm, die Flugreise im Frühjahr 2015 geht nach Dalmatien und die Busreise wird in 2015 eine Schiffsreise werden auf dem alten Vater Rhein von Straßburg nach Amsterdam.