Steuerberater-Frühstück bei der VR Bank im Enzkreis

Die VR Bank im Enzkreis informierte am 25.10.2016 bei morgendlicher Frühstücksatmosphäre über die elektronische Rechnung und Förderkredite.

11.11.2016

Das Firmenkundenteam der VR Bank im Enzkreis (vorne: Katja Hub, Björn Combe, hinten: Maximilian Weiss, Bereichsleiter Stefan Lang und Daniela Händler)

„Wir freuen uns, das Steuerberater-Frühstück nach vierjähriger Unterbrechung gemeinsam mit Ihnen wieder aufleben zu lassen“, begrüßt Bankvorstand Klemens Schork die teilnehmenden Steuerberater und Steuerberaterinnen aus der Region. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehe nach wie vor der kontroverse Gedankenaustausch über Schnittmengen, die es zwischen der Steuerberatung und dem Bankgeschäft naturgemäß gebe, erläutert Schork eingangs. „Die elektronische Rechnung ist in dieser Hinsicht sicherlich beispielhaft“, konstatiert Klemens Schork mit dem Querverweis, dass öffentliche Einrichtungen in Deutschland ab 2018 ausschließlich elektronische Rechnungen schreiben und akzeptieren werden. „Das betrifft Ihre Mandanten und unsere Firmenkunden unmittelbar.“

„Die rasant fortschreitende Digitalisierung“, betont Bereichsleiter Stefan Lang, „wollen wir für unsere Firmenkunden aktiv und kompetent mitgestalten.“ Digitalisierung, analysiert Lang, beschränke sich im Geschäft mit Firmenkunden keinesfalls nur auf den Zahlungsverkehr, den hoch innovative FinTech-Unternehmen längst für sich entdeckt haben.

„Haben Sie sich schon mit dem elektronischen Transfer der wirtschaftlichen Unterlagen Ihrer Mandanten auseinandergesetzt“, wirft er in die Runde und erhält größtenteils bejahende Resonanz der anwesenden Steuerberater und Steuerberaterinnen. Hintergrund der Frage ist die Kooperation mit der DATEV AG in Sachen Einreichung und Auswertung wirtschaftlicher Unterlagen. Steuerkanzleien können die wirtschaftlichen Unterlagen ihrer Mandanten seit kurzem elektronisch in die EDV-Systeme der genossenschaftlichen Kreditinstitute übermitteln. „Unnötige Medienbrüche und Ineffizienzen werden vermieden, alle Seiten gewinnen“, resümiert Lang.

Unnötige Medienbrüche und Ineffizienzen kennzeichnen auch die Rechnungsprozesse kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland, zitiert Zahlungsverkehrsberater Maximilian Weiss einschlägige Marktstudien. Die Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass der Prozess zur Erstellung einer papierhaften Rechnung in seiner Gesamtheit stolze 16,90 EUR kostet. „Eine elektronische Rechnung ist erwiesenermaßen um bis zu 75% günstiger“, illustriert Weiss. Die beachtlichen Wachstumsraten des elektronischen Rechnungsaufkommens von 15-20% pro Jahr erscheinen vor diesem Hintergrund kaum verwunderlich. Zumal das Bundesfinanzministerium Rechnungen, die mit Excel oder Word erstellt werden, im Kontext der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung kürzlich als problematisch bezeichnete, akzentuiert Maximilian Weiss.

„Aus diesen Gründen haben wir mit VR-Billing ein webbasiertes Rechnungsprogramm für unsere Firmenkunden eingeführt“, berichtet Maximilian Weiss und fügt hinzu, „Übrigens als erste Bank in Baden-Württemberg“. Wollte man die Funktionen von VR-Billing auf eine vereinfachte und einprägsame Formel bringen, hieße sie vermutlich: VR-Billing kann Angebote, Rechnungen, Mahnungen und Zahlungseingangsüberwachung - einfach, effizient, elektronisch und rechtssicher. „Wir sind von VR-Billing überzeugt, weil es unsere Kunden befähigt, ihre Rechnungsprozesse in Einklang mit den skizzierten Megatrends zu optimieren“, fasst Bereichsleiter Lang zusammen.

Daraufhin gibt Stefan Lang, seinerseits verantwortlich für das gewerbliche Kreditgeschäft der VR Bank im Enzkreis eG, das Wort an Gastredner Swen Menzel weiter, der über die L-Bank Ressourceneffizienzfinanzierung referiert. „Bei Investitionsvorhaben sollten Förderprogramme grundsätzlich eine Rolle spielen und im Rahmen der Finanzierungsstruktur diskutiert werden“, so der Förderkreditexperte von der DZ Bank AG. Die L-Bank Ressourceneffizienzfinanzierung greift derzeit bei Energieeinsparungen in der Produktion, reduziertem Materialeinsatz und energieeffizienten Betriebsgebäuden. Neben zinsverbilligten Konditionen lohne sich die L-Bank Ressourceneffizienzfinanzierung auch aufgrund der Tilgungszuschüsse, erörtert Menzel. „Insbesondere bei der energieeffizienten Sanierung sind Tilgungszuschüsse bis zu 18,5% realisierbar“.

Anschließend wird bei angeregten Gesprächen deutlich, woran es dem Steuerberater-Frühstück auch dieses Jahr nicht mangelt: An wertvollen Informationen, Impulsen und Gedankenanstößen.